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Warum Routinen so wichtig sind – Abendroutine

Kerzenlicht
Der Mensch braucht Gewohnheit. Gewohnheiten geben uns Sicherheit.Wir fühlen uns am wohlsten, wenn wir wissen, was auf uns zu kommt

Routinen sind Abfolgen von Gewohnheiten. Sie helfen uns Dinge zu erledigen, die uns sonst schwer fallen würden. Ich verwende Routinen, um meinen Tag zu strukturieren. Mein Leben braucht eine ganz klare Struktur. Von Natur aus bin ich eher chaotisch veranlagt und das hat mir schon oft Probleme gebracht. Lange hat es gedauert, bis ich die Richtigen Abläufe für mich gefunden habe und hin und wieder kommen mir neue Ideen, die ergänzt werden oder eventuell veraltete Gewohnheiten ersetzen.

Ein paar Ideen möchte ich heute mit auf den Weg geben. Natürlich kann man zu jeder Tageszeit und für jede Art von Aufgabe Routinen entwickeln, jedoch finde ich die Abendroutinen zuerst am wichtigsten. Hier sind nun meine Empfehlungen für euch:

Hoch und Tief

Am Ende des Tages reflektiere ich noch einmal die Geschehnisse und überlege mir, was gut gelaufen ist und was nicht so gut funktioniert hat. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte sprachen wir bei jedem Abendessen darüber. Jeder nannte ein „Hoch“ und ein „Tief“ des Tages und dann gingen die anderen kurz darauf ein. Der Reihe nach konnte sich so jeder noch einmal auf die wesentlichen Ereignisse des Tages besinnen.

Tag planen

Ich überlege mir schon am Abend vorher, was ich am nächsten Tag zu tun habe. Ich schreibe alles auf meine ToDo-Liste und plane die anstehenden Termine. Hier sollte man auch schon darüber nachdenken, wann man am nächsten Morgen aufstehen muss. Ich selbst bin Frühaufsteherin und ohnehin schon lange wach, bevor die Welt auf den Beinen ist. Mir bleibt also in der Regel eine menge Zeit, bevor der erste Termin anfängt. Wenn du schon weißt, was am nächsten Tag auf dich zukommt, ersparst du dir morgens eine Menge Arbeit und kannst entspannter deinen Tag beginnen. Wichtig ist auch, dass du genügend Schlaf einplanst, damit du am nächsten Morgen ausgeschlafen bist.

E-Mails beantworten

Was sich vielleicht erst einmal etwas eigenartig anhört, hat sich für mich in letzter Zeit gut bewährt. Seit einiger Zeit lese ich meine E-Mails zu bestimmten Tageszeiten, nämlich dann, wenn ich auch Zeit habe, um darauf zu antworten. Während ich früher also immer dann in mein E-Mail-Postfach geschaut habe, wenn eine neue Nachricht mich erreichte, sehe ich jetzt nur noch zwei bis dreimal pro Tag rein. Am Abend, wenn ich das letzte Mal meine E-Mails checke, beantworte ich grundsätzlich alle Mails, deren Antwort noch offen stehen.

Es ist gar nicht lange her, da habe ich diese Antworten oft auf den nächsten Morgen verschoben. Das hat zur Folge, dass man morgens erst einmal sehr lange damit beschäftigt ist, alte Nachrichten zu bearbeiten, bevor man sich mit all den neuen Nachrichten auseinandersetzen kann. Das ist absolut kein guter Start in den Tag!

Fernsehen aus!

Das ist ein Punkt, an dem ich selbst noch arbeiten muss. Ich sehe gerne abends noch einen Film oder meine Lieblingsserie, das gehört für mich einfach dazu. Nichtsdestotrotz merke ich, dass es mir auch gut tut, vor dem Schlafen noch etwas zur Ruhe zu kommen. Einfach einmal alles abzuschalten. Loszulassen, von all den negativen Gefühlen des Tages und ein bisschen in mich selbst zu kehren. Vielleicht einen Tee zu trinken und es mir gemütlich zu machen, um noch mal einen Moment ganz für mich alleine zu haben.
Vielleicht könnt ihr das ein oder andere in eurer Abendroutine einbauen oder seit auf neue Ideen gestoßen, die euch das Leben etwas erleichtern. 
Eventuell habt ihr auch den ein oder anderen guten Tipp zu diesem Thema. Ich bin immer offen für neue Ratschläge und schönen Gewohnheiten, die mein Leben angenehmer gestalten. 
Lasst mich wissen, wie ihr euren Abend ausklingen lasst und was bei eurer Abendroutine auf gar keinen Fall fehlen darf.

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