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5 Tipps für einen ordentlichen Start in den Frühling

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Passend zum Frühlingsanfang hat die liebe Sunray von “The organized Cardigan” mich auf ihre Blogparade „Alles neu macht der Frühling: Mein Tipp für ein ordentlicheres 2018“ aufmerksam gemacht. Mit dabei sind Sabine von Ordnungsliebe und Anita von Rosanisiert.

Als Listenliebhaberin liegt es für mich natürlich nahe eine Liste zu schreiben. Auch ich beschäftige mich viel mit den Themen Ordnung und Sauberkeit und auch bei mir steht am Anfang des Jahres eine große Ausmist-Aufräum-Großputz-Aktion an.

Dabei entdecke ich immer neue und hilfreiche Tipps, mache aber oft immer wieder dieselben Fehler. Am Ende kann man meiner Meinung nach noch so viele gute Tricks und Tipps kennen, man schöpft immer nur aus den Quellen, die man verinnerlicht hat. Zumindest setzt sich bei mir immer nur das durch, was schnell abrufbar ist. Wenn ich unmittelbar vor dem Aufräumen anfangen würde, mich im Internet über die neusten Erkenntnisse und Vorgehensweisen zu informieren, würde ich ganz schnell versinken in den vielen spannenden Blogbeiträgen da draußen. Bei meiner Frühjahrsaktion versuche ich mich deshalb auf folgende fünf Regeln zu konzentrieren.

 

Meine Top-5-Liste der Dinge, die ich gerne schon früher gewusst bzw. beachtet hätte:

 

Mir nicht zu viel vornehmen

Nicht selten packt mich der Ordnungsdrang und ich bin ganz besessen von der Idee, mal wieder eine Grundreinigung zu machen. Dazu gehört für mich sowohl das Aufräumen und Ausmisten, als auch gründliches Putzen. Natürlich möchte ich gleich alles auf einen Schlag erledigen und zunächst kommt mir das auch super realistisch vor. Die Bilanz nach einem halben Tag fällt dann allerdings sehr ernüchternd aus. Nach dem ich mit einem von sechs Räumen fertig bin holt die Realität mich ein und zurück bleibt der Gedanke, es mal wieder nicht geschafft zu haben.
Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, teile ich mir die Aufgaben ein und versuche eine realistische (!) Zeitabschätzung zu machen. Hier nehme ich mir lieber weniger Aufgaben vor und schaffe dann in der geplanten Zeit noch ein paar zusätzliche Aufgaben, als anders herum. Bei der Zeitabschätzung sollte man außerdem sowieso immer einen gewissen Zeitpuffer einplanen, damit man ein bisschen Luft hat, falls einem etwas unerwartet dazwischenkommt.

 

Aufgaben Schritt für Schritt abarbeiten

Was mir hilft, wenn ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann, ist Schritt für Schritt den Weg entlang zu gehen. Ich halte es grundsätzlich für eine gute Idee eine Aufgabe zu erledigen und erst danach eine weitere zu beginnen. Wir alle kennen den Mythos vom Multitasking und haben es sicher auch alle schon das ein oder andere Mal versucht. Am Ende ist man gestresst und hat mehrere Aufgaben angefangen, nichts erledigt und Frust macht sich breit. Seitdem ich mehr darauf achte, alles nacheinander zu machen, läuft es wesentlich besser und ich habe nicht mehr so schnell das Gefühl, dass mir die Dinge über den Kopf wachsen.

 

Mich schneller von Sachen trennen

Einer meiner größten Schwierigkeiten war und ist es, mich von gewissen Gegenständen zu trennen. Geschenke, Erinnerungen und ehemalige Lieblingsdinge sind beispielsweise solche Gegenstände. Doch nach all den Jahren hatte sich einiges angesammelt und so begann ich das „Trennen können“ zu lernen. Bei Gegenständen, die mir einmal am Herzen lagen, hilft mir der Gedanke, er könnte jemand anderen sehr glücklich machen. Auch die Vorstellung, der Gegenstand würde woanders vielleicht wieder mehr wertgeschätzt, ist sehr tröstlich. Das hört sich zwar ein bisschen verrückt an, aber genau dieser Anspruch, die angemessene Wertschätzung aller Gegenstände, hat mich bisher davon abgehalten Dinge auszusortieren.

Außerdem kann ich drei wirklich gute Bücher zu diesem Thema empfehlen. Die ersten beiden sind sicherlich mittlerweile weit verbreitet, das letzte Buch dieser Aufzählung beschäftigt sich etwas allgemeiner mit dem Thema.

Für mich ist diese Regel elementar, weil ich gemerkt habe, wie befreiend es ist sich von altem Ballast zu trennen und wie leicht sich das Leben anfühlen kann, wenn man nur die Dinge besitzt, an denen man Freude hat.

 

Für jeden Gegenstand einen Platz finden

Wenn ich dann soweit alles aussortiert habe, muss für jeden Gegenstand, der bleiben darf, nur noch ein fester Platz gefunden werden. Feste Plätze sind wichtig, weil man alles an seinen Platz zurückräumen kann, also theoretisch nichts in der Gegend herumliegt. Dabei sollten diese Plätze intuitiv gewählt werden, damit man sich nicht immer fragt, wo etwas hin geräumt werden muss. Dieser Trick hilft mir dabei, die Ordnung auch langfristig zu halten, denn hat man sich einmal darüber Gedanken gemacht, funktioniert es wie von selbst.

 

Von oben nach unten putzen

Zu guter Letzt ein altbekannter Trick, der einem eine Menge Arbeit erspart. Wer vom Boden aus anfängt muss seine Arbeitsschritte ständig wiederholen. Wer oben anfängt, die Wände, Fenster und Möbel zuerst abwischt, der kann am Ende allen Schmutz vom Boden „aufsammeln“. Tatsächlich habe ich das schon immer so gemacht, ärgerlich ist es dann nur, wenn man doch mal etwas übersieht.

 

Keinen der Punkte habe ich mir selbst ausgedacht. Die meisten Punkte werden immer wieder überall beschrieben, trotzdem war es für mich wichtig, genau die Ratschläge herauszufiltern, die für mich im Alltag auch anwendbar sind. Mit dieser kleinen aber feinen Liste komme ich sehr gut zurecht und verliere mich nicht in der Unendlichkeit der Aufräumtipps.

Vielleicht geht es dem ein oder anderen ja genauso und wenn dir einer dieser Punkte nicht sinnvoll erscheint, dann tausche ihn einfach aus. Das Allerwichtigste ist doch, dass du deinen eigenen Weg findest, um dir das Aufräumen und Sauberhalten zu erleichtern und nicht versuchst dich an Ordnungsrezepte zu halten, die dir nicht liegen. Das ist auf Dauer unheimlich frustrierend. Dabei kann sowohl Ordnung machen, als auch Ordnung halten, wirklich spaßig sein. Ganz ehrlich!

Also dann, mach es dir hübsch!


*Meine Empfehlungen enthalten Affiliate-Links. Für dich entstehen dabei aber keine Mehrkosten.

6 Gedanken zu „5 Tipps für einen ordentlichen Start in den Frühling

    1. Liebe Sunray,
      ich habe zu danken! Es sind innerhalb der Blogparade so viele tolle Beiträge entstanden, ich lese schon seit Tagen und bin immer noch nicht durch. 😀
      Außerdem habe ich diese Aktion zum Anlass genommen und endlich mal meinen Blog reaktiviert. Es hat also viele gute Seiten und darüber freue ich mich sehr. 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Gina

  1. Liebe Gina,
    vielen Dank, dass du an unserer Blogparade teilnimmst. Ich bin auch gerade mal wieder am Ausmisten und hadere immer mit dem Loslassen. Dabei ist es im Nachhinein so befreiend 🙂
    Viele Grüße
    Anita

    1. Liebe Anita,
      da stimme ich dir ganz entschieden zu! Ich bin mittlerweile süchtig nach diesem Gefühl und arbeite nach und nach alle Bereiche meines Lebens ab.
      Ich finde es toll, dass ihr so eine interessante Blogparade veranstaltet habt und ich ein Teil davon sein kann. Vielen Dank!

      Herzliche Grüße
      Gina

  2. Liebe Gina,

    so einfach & so wirkungsvoll … vielen Dank für diese Inspiration. Punkt Nr. 2 finde ich für mich am wichtigsten. Früher wollte ich alles immer jetzt, sofort & gleich zusammen. Doch das hat in den seltensten Fällen tatsächlich funktioniert. Eher war es dann so, dass ich gar nicht erst angefangen habe, weil ich mich erschlagen gefühlt habe von dem Riesenberg, der vor mir liegt. Lieber Schritt für Schritt und kontinuierlich – das bringt die besten Ergebnisse.

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz & ein sonniges Wochenende
    Tanja

    1. Liebe Tanja,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar! Es ist so schön sich mit Gleichgesinnten über Themen auszutauschen, die einen beschäftigen. 🙂
      Ich bin da ganz deiner Meinung. Wer kennt das nicht? Ich muss es mir in solchen Momenten auch immer wieder sagen, aber mit der Zeit klappt das immer besser. Man muss nur einmal tief durchatmen und überlegen, wie man anfangen möchte.

      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche und schicke dir sonnige Grüße aus Deutschland!
      Gina

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